Über die Erkenntnisse

Da sitze ich, zerwühle das Fleisch einer Makrele und werfe Steinchen ins Wasser. Du willst wissen, wann ich ankomme?

Dabei war ich nie fort. Vielleicht liegt die Vollkommenheit im Vergessen. Wären meine Augen nicht geschlossen und meine Ohren verstopft, mein Mund hätte die Worte verschluckt.

Ist ja kein Auskommen im Erkennen. Ist ja Ungehorsam. Ist ja der Boden, der entschwebt, nicht Fuß, der darauf wandelt.

Schweigen, die einzig Würdige.

Und doch:

Im Chaos ist die Richtung egal.

Also gezielt an Heute, Morgen und Gestern denken. Auch Übermorgen. Dann wird entscheidend sein, ob die Entscheidungen auf einer tragbaren Basis mutig – ja mutig – einer Fortentwicklung Rechnung tragend implementiert sind. Dazu sage ich „Ja!“.

Wir wollen alles anders machen, total anders machen und zwar so, dass es total anders ist, also konsequent. Total konsequent. Nicht so.

Was zählt, ist der Schwarm. Was zählt, ist die hinreichende Menge. Was zählt, ist der tragfähige Beschluss.

Das Volk möchte nicht mehr durch Information gelangweilt werden.

Le roi s’amuse. „Was wollen wir mit Brot? Haben wir nicht Kuchen?“. Wenn die Sättigung regiert, die Übersättigung. Wenn Gleichheit heißt Schlichtsein. Weil das Schlichtsein doch tugendhaft und Wissen nur verwirrt.
„Ha! Minotaurus!“ möcht‘ ich rufen „Mir gab Ariadne diesen Faden!“.
Doch was kann ich schon vermögen, wenn nicht dich bezwingen. Doch wozu?

Divertimento

Besser, ich hätte mich niedergekniet, das Haupt gesenkt und die Hände gefaltet, wie zum Gebet. Eine Kerze der Maria geopfert.

Doch tanze ich, trinke ich, singe ich, bin immer noch und wieder und alles ICH.

Wie sollte ich gelingen, als Modul, im Schwarm?

Bescheidenheit, Zumutbarkeit, Demut.
Welch Dreiklang!
Bescheidenheit in Ausübung von Pflicht und Freiheit.
Zumutbarkeit angemessener Belastungen.
Demut, Haltung und Haltungsschaden.

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