
Das Werk „Art can cause serious brain damage“ (2022) ist ein stark ironisches, konzeptuell zugespitztes Stück zeitgenössischer Medienkunst, das sich durch seine Verbindung von Text, Bildfragment und Hashtag-Struktur bewusst zwischen Kunst, Meme und Kritik positioniert.
Christopherus Steindor: Art can cause serious brain damage (2022, Digitale Arbeit)
Beschreibung
Das Werk zeigt eine unscharfe, fragmentierte Porträtaufnahme einer Person, überlagert von der Textzeile:
„Art can cause serious brain damage“
Darunter folgt der Hashtag #Kunstzertifikat.
Das Bild ist digital generiert und trägt visuell die Ästhetik eines Social-Media-Posts oder Memes. Der Satz erinnert formal an die bekannten Warnhinweise auf Zigarettenverpackungen („Smoking causes serious health damage“) und überträgt diese Logik der Gesundheitswarnung auf den Bereich der Kunst.
Die Kombination aus humorvollem Unterton und scharfer Aussage erzeugt einen paradoxen Effekt; eine Kritik an der Kunst, die selbst Kunst ist.
Formale und mediale Analyse
Steindor arbeitet hier mit den Mitteln der Appropriation Art und der visuellen Rhetorik digitaler Kultur. Das Werk verwendet:
- Typografische Klarheit – die Warnbotschaft in neutraler Schriftart.
- Visuelle Fragmentierung – das Gesicht ist geteilt und unscharf, wodurch Identität und Autorschaft anonymisiert werden.
- Hashtag-Logik – die Einbindung von #Kunstzertifikat verortet das Werk im Diskurs über digitale Kunstmärkte, NFTs und Zertifikate.
Die Spannung zwischen Text und Bild ruft das Prinzip der kognitiven Dissonanz hervor: Die ästhetische Anziehungskraft des Bildes steht im Widerspruch zur Warnung vor seinen potenziellen „Schäden“.
Symbolische und diskursive Deutung
Der Satz „Art can cause serious brain damage“ spielt mit Mehrdeutigkeiten:
- Einerseits ironisiert er die Überforderung durch Kunst und die Selbstreferenzialität des Kunstbetriebs.
- Andererseits verweist er auf die intellektuelle, emotionale und gesellschaftliche Wirkung von Kunst, die tatsächlich „bewusstseinsverändernd“ sein kann; im positiven wie im negativen Sinne.
Steindor hinterfragt hier, ob Kunst in Zeiten der medialen Überreizung nicht selbst zu einem Reizmittel geworden ist, ein Thema, das bereits Theoretiker wie Jean Baudrillard (1994) und Hal Foster (1996) in Bezug auf die Simulation und das Spektakel der Gegenwartskultur analysierten.
Der Hashtag #Kunstzertifikat verweist zudem kritisch auf die Kommerzialisierung und Bürokratisierung von Kunst im digitalen Zeitalter. Er spielt auf die NFT-Ökonomie und die Fetischisierung von Authentizität an: Kunst als Ware, zertifiziert, überprüft, aber ihrer Aura beraubt (vgl. Benjamin, 1936/2021).
Kontext und kunsthistorische Einordnung
Das Werk lässt sich im Umfeld von Post-Internet-Art und konzeptueller Memetik verorten. Es steht in der Tradition von Künstlern wie Barbara Kruger, die seit den 1980er-Jahren Text und Bild zu gesellschaftskritischen Slogans kombinierte (z. B. „Your body is a battleground“).
Im Gegensatz zu Kruger verwendet Steindor jedoch die Bildsprache des 21. Jahrhunderts, digitale Ironie, virale Strukturen, algorithmische Lesbarkeit.
Sein Werk zeigt, wie Kunst sich im digitalen Raum in eine paradoxe Hybridform zwischen Subversion und Unterhaltung verwandelt.
Interpretation und Fazit
Art can cause serious brain damage ist ein ironisch-dialektisches Statement über die Macht und Ohnmacht der Kunst. Es spielt mit der Angst vor Manipulation, Überforderung und Sinnverlust im zeitgenössischen Kunstsystem und zugleich mit der Lust am Denken, Hinterfragen, Erkennen.
Steindor transformiert die Sprache der Werbung und der sozialen Medien in ein reflexives Kunstobjekt, das seine eigene Kritik verkörpert.
Die Arbeit entlarvt sowohl die Pathologien der Kunstwelt als auch die Erwartung des Betrachters, in Kunst immer eine „Bedeutung“ zu finden.
Damit wird das Werk zu einem Spiegel der postironischen Ära, in der Kunst, Kommerz und Kommunikation untrennbar miteinander verwoben sind.
Literaturverzeichnis
Baudrillard, J. (1994). Simulacra and Simulation. University of Michigan Press.
Benjamin, W. (2021). Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (N. Schmitz, Hrsg.). Suhrkamp. (Originalarbeit veröffentlicht 1936)
Foster, H. (1996). The Return of the Real: The Avant-Garde at the End of the Century. MIT Press.
Kruger, B. (2010). Barbara Kruger: Belief + Doubt. National Gallery of Art.
Paul, C. (2016). Digital Art (3rd ed.). Thames & Hudson.
Steindor, C. (2022). Art can cause serious brain damage [Digitale Arbeit]. Onlineveröffentlichung mit Hashtag #Kunstzertifikat.

Das Werk „Kunst fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“ (2022) ist ein zentrales Stück innerhalb von Christopherus Steindors digital-konzeptueller Werkreihe #Kunstzertifikat.
Es steht in direktem Dialog mit dem zuvor entstandenen Pendant Art can cause serious brain damage (2022) und zeigt exemplarisch, wie Steindor Sprache, Meme-Ästhetik und kunsthistorisches Material in einen kritischen, ironischen Diskurs über Kunstsystem, Wahrnehmung und kulturelle Verantwortung überführt.
„Kunst fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“ (2022, Digitale Arbeit)
Beschreibung
Das Werk zeigt ein digital überarbeitetes klassisches Gemälde, dessen Figuren mit schwarzen Balken über den Augen verfremdet wurden.
In der Mitte des Bildes verläuft ein weißes Textfeld mit der Aufschrift:
„Kunst fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“
Darunter ist der Hashtag #Kunstzertifikat platziert.
Das Werk kombiniert also drei Ebenen:
- ein kanonisches Kunstzitat (vermutlich ein barockes Gemälde, formal an Peter Paul Rubens erinnernd),
- eine zeitgenössische grafische Intervention (Textbalken, Warnfeld),
- und eine digitale Verbreitungsstruktur (Hashtag, Onlineformat).
Die typografische Gestaltung ist nüchtern, im Stil staatlicher Warnhinweise ein bewusster Bezug auf die Bildrhetorik von Zigarettenverpackungen.
Formale Analyse
Steindor schafft durch den Kontrast zwischen visueller Opulenz und sprachlicher Nüchternheit eine ästhetische Spannung.
Das klassische Gemälde als Symbol für kulturelle Erhabenheit wird durch die grafische Einfügung dekonstruiert und in die Gegenwart überführt.
Die schwarzen Balken anonymisieren die dargestellten Figuren, während der Text den Betrachter direkt adressiert („Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung“). Dadurch entsteht eine ironische Parallele zur Suchtwarnung, die auf das Verhältnis von Mensch und Kunst übertragbar wird: Kunst wird zur Droge, zur Gefahr, zur Überforderung.
Die Verwendung von Schwarz, Weiß und Rot (in der Vorlage) folgt einer semiotischen Logik der Warnung, die mit der sinnlichen, farbintensiven Malerei des Barock bewusst kollidiert.
Symbolische und diskursive Deutung
Das Werk ist eine satirische Kritik an der Macht und Mythisierung von Kunst – aber auch an ihrer Vermarktung.
Die Übertragung von gesundheitspolitischer Sprache auf Kunstkommunikation macht sichtbar, wie stark Kunst inzwischen durch ökonomische, institutionelle und kommunikative Systeme reguliert wird.
Steindor kommentiert hier die Überinstitutionalisierung der Kunstwelt: Aus dem „Erhabenen“ ist ein reguliertes, zertifiziertes und marktfähiges Produkt geworden.
Der Hashtag #Kunstzertifikat steht dabei doppelt ironisch: einerseits für das Bedürfnis nach Echtheitsbestätigung (NFTs, Provenienz, Urheberrecht), andererseits für den bürokratischen Wahn, selbst ästhetische Erfahrung in standardisierte Formulare zu pressen.
Der Slogan erinnert zudem an die aufklärerische Machtkritik der Konzeptkunst der 1960er-Jahre (z. B. Hans Haacke, Barbara Kruger, Jenny Holzer) erweitert jedoch um den digitalen Diskursraum der Gegenwart.
Kontext und kunsthistorische Einordnung
Steindor verknüpft hier den klassischen Bildkanon mit den Kommunikationsformen der Gegenwart.
Die Arbeit steht in der Tradition von:
- Barbara Kruger (Your body is a battleground, 1989) – Text als subversive Intervention in bestehende Bildordnungen,
- Hans Haacke – institutionelle Kritik und Offenlegung von Machtstrukturen,
- Post-Internet-Künstlern wie Amalia Ulman oder Constant Dullaart, die digitale Ästhetik und Online-Ironie in Kunstkontexte überführen.
Das Werk thematisiert damit die Gleichzeitigkeit von Hochkultur und Memekultur. Die klassische Kunstgeschichte wird zur Oberfläche für digitale Subversion.
Die Wiederholung des Motivs der „Warnung“ in mehreren Sprachen (Art can cause serious brain damage, Kunst fügt Ihnen … Schaden zu) deutet auf ein serielles Konzept hin ähnlich einer performativen Reihe, in der jede Version eine Variation des Themas Kunstkritik im medialen Zeitalter darstellt.
Interpretation und Fazit
„Kunst fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“ ist ein meta-ironisches Statement über den Zustand der Kunst im 21. Jahrhundert.
Es zeigt, wie Kunst, einst Ort der Erkenntnis, heute zugleich Risikofaktor, Konsumgut und Diskursmaschine ist.
Steindor gelingt hier ein präzises Spiel mit den Erwartungen des Publikums:
Er spricht in der Sprache der Autorität, um die Autorität der Kunst selbst zu unterlaufen.
Die Arbeit ist nicht destruktiv, sondern diagnostisch, sie seziert das Verhältnis zwischen Werk, Betrachter und System.
Der Humor, die mediale Intelligenz und die gleichzeitige visuelle Schönheit machen das Werk zu einem Schlüsselstück seines Projekts #Kunstzertifikat, das zwischen Konzeptkunst, Netzästhetik und Institutionskritik oszilliert.
Literaturverzeichnis
Baudrillard, J. (1994). Simulacra and Simulation. University of Michigan Press.
Benjamin, W. (2021). Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (N. Schmitz, Hrsg.). Suhrkamp. (Originalarbeit veröffentlicht 1936)
Haacke, H. (2015). Working Conditions. MIT Press.
Kruger, B. (2010). Barbara Kruger: Belief + Doubt. National Gallery of Art.
Paul, C. (2016). Digital Art (3rd ed.). Thames & Hudson.
Steindor, C. (2022). Kunst fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu [Digitale Arbeit]. Onlineveröffentlichung im Rahmen von #Kunstzertifikat.

Das Werk „Kunst kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“ (2022) bildet einen weiteren Bestandteil von Christopherus Steindors Serie #Kunstzertifikat.
Es setzt die visuelle und sprachliche Strategie der vorhergehenden Arbeiten (Art can cause serious brain damage und Kunst fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu) fort , doch hier erreicht die Ironie eine düstere, fast existenzielle Zuspitzung.
„Kunst kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“ (2022, Digitale Arbeit)
Beschreibung
Das Werk zeigt die Fotografie einer goldfarbenen Schokoladenfigur (ein Schokoladenhase), die im Zentrum einer hellen, künstlich ausgeleuchteten Fläche steht.
Darüber liegt – wie bei den anderen Arbeiten der Serie – ein weißer Balken mit schwarzem Text:
„Kunst kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“
Darunter erscheint erneut der Hashtag #Kunstzertifikat.
Das Bild ist in drei horizontale Zonen gegliedert:
- Oben die Figur,
- in der Mitte der Textbalken (als Warnhinweis),
- unten der Hashtag als Signatur und zugleich ironisches Echtheitsmerkmal.
Formale Analyse
Steindor verwendet hier ein präzises, minimalistisch-konzeptuelles Layout, das auf den ersten Blick an staatliche Warnhinweise erinnert. Diese Anmutung wird durch die serielle Wiederholung der typografischen Struktur (wie bei Zigarettenverpackungen) verstärkt.
Die Goldfolie des Hasen reflektiert das Licht stark – ein symbolischer Gegensatz zur kalten Nüchternheit des Textes. Das Glänzende, Harmlos-Spielerische der Figur (ein Konsumprodukt) kontrastiert mit der drastischen Aussage, was eine ironische Übersteigerung der Gefahrensprache erzeugt.
Die Kombination aus ästhetischem Überfluss (Glanz, Licht, Farbe) und semantischer Strenge (Text, Warnung) führt zu einer paradoxen ästhetischen Spannung, die für Steindors Werk charakteristisch ist.
Symbolische und konzeptuelle Deutung
Der Satz „Kunst kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“ ist eine ironische Übertragung der Warnrhetorik von Tabakverpackungen auf die Kunst. Doch während diese im wörtlichen Sinne Gesundheitsgefahren benennt, wird hier die „Gefahr“ auf die psychologische und gesellschaftliche Dimension ästhetischer Erfahrung verschoben.
Die Kunst wird bei Steindor zur potenziell gefährlichen Substanz , nicht körperlich, sondern geistig:
- Sie kann Denkstrukturen aufbrechen,
- Identitäten destabilisieren,
- Konventionen zerstören,
- und damit den Betrachter aus seiner Komfortzone „töten“.
Der „langsame und schmerzhafte Tod“ steht metaphorisch für den Prozess der ästhetischen Erschütterung, jenes schrittweise Auflösen vertrauter Sichtweisen, das Kunst im besten Sinne provoziert.
Die Schokoladenfigur ist hier ein bewusst banales Symbol:
Sie repräsentiert den Konsumismus der Gegenwart, in dem Kunst selbst zur Ware geworden ist süß, glänzend, verpackt, aber letztlich vergänglich. Der „Tod“ ist also auch der Tod der Authentizität in einer durchkommerzialiserten Kultur.
Kontext und kunsthistorische Einordnung
Das Werk gehört zur digitalen Serie #Kunstzertifikat, die 2022 entstand und mit der Steindor eine ironisch-dialektische Untersuchung des Verhältnisses von Kunst, Markt, Wahrnehmung und Ethik begann.
In der Tradition der konzeptuellen Textkunst (z. B. Barbara Kruger, Jenny Holzer, Hans Haacke) kombiniert Steindor Sprachakte und Bildzitate, um die Mechanismen des Kunstsystems selbst offenzulegen.
Er überführt diese Tradition jedoch in den digitalen Raum – der Hashtag fungiert als ironische Zertifizierung, ein Symbol für den medialen Zwang zur Sichtbarkeit.
Die Verwendung von Alltagsobjekten (hier: Schokoladenhase) verweist zudem auf die Strategien der Pop- und Appropriation-Art, insbesondere auf Jeff Koons’ Ästhetik des Banalen, die bei Steindor allerdings kritisch gebrochen wird.
Interpretation und Fazit
In Kunst kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen erreicht Steindors Serie eine neue Stufe der konzeptuellen Verdichtung.
Die Ironie kippt hier fast ins Tragische: Kunst wird nicht mehr bloß als gefährlich oder absurd dargestellt, sondern als etwas, das im Spannungsfeld zwischen Verheißung und Überdruss existiert.
Das Werk ist zugleich Selbstreflexion und Kulturkritik.
Steindor entlarvt die Mechanismen einer Kunstwelt, die durch Kommerzialisierung, Medienlogik und ironische Distanz geprägt ist und stellt die Frage, ob Kunst unter diesen Bedingungen noch „leben“ kann.
Der „langsame Tod“ ist also doppeldeutig:
- der Tod des Subjekts in der Überästhetisierung,
- und der Tod der Kunst in ihrer eigenen Selbstvermarktung.
Damit schließt das Werk den gedanklichen Kreis der #Kunstzertifikat-Reihe: Kunst als gefährliche Droge, als soziale Ansteckung, als Dekadenzprodukt und als Spiegel ihrer eigenen Sterblichkeit.
Literaturverzeichnis
Baudrillard, J. (1994). Simulacra and Simulation. University of Michigan Press.
Benjamin, W. (2021). Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (N. Schmitz, Hrsg.). Suhrkamp. (Originalarbeit veröffentlicht 1936)
Haacke, H. (2015). Working Conditions. MIT Press.
Kruger, B. (2010). Barbara Kruger: Belief + Doubt. National Gallery of Art.
Paul, C. (2016). Digital Art (3rd ed.). Thames & Hudson.
Steindor, C. (2022). Kunst kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen [Digitale Arbeit]. Onlineveröffentlichung im Rahmen von #Kunstzertifikat.

Christopherus Steindor: Art quickly makes you dependent (Vorher/Nachher) (2022)
Formale Analyse
Das Werk besteht aus zwei nebeneinander angeordneten Bildfeldern, die mit den Überschriften „Vorher“ und „Nachher“ versehen sind. Beide Darstellungen zeigen dasselbe Ausgangsmotiv: eine Schwarz-Weiß-Fotografie einer Frau vor einem Auto in ländlicher Umgebung. Die mittlere Textzeile lautet in englischer Sprache „Art quickly makes you dependent“. Darunter steht das Hashtag #Kunstzertifikat.
Im linken Teil („Vorher“) ist das Bild teilweise anonymisiert, die Augen und der Intimbereich der dargestellten Person sind mit gelben Balken überdeckt. Im rechten Teil („Nachher“) sind die Eingriffe deutlich erweitert, sodass große Teile der Fotografie vollständig durch gelbe Flächen verdeckt sind. Die künstlerische Strategie der Überblendung erzeugt eine Spannung zwischen Enthüllung und Verdeckung, zwischen ästhetischem Reiz und moralischer Kontrolle. Das Schwarz-Weiß-Foto wird so zur Bühne eines Diskurses über Sichtbarkeit, Zensur und kulturelle Grenzziehungen.
Inhaltliche und semantische Ebene
Die zentrale Textaussage „Art quickly makes you dependent“ fungiert als wiederkehrendes Motto innerhalb des Projekts #Kunstzertifikat. Sie wird hier durch das Vorher-Nachher-Prinzip kontextualisiert und erweitert. Die Gegenüberstellung verdeutlicht, dass nicht nur die Rezeption, sondern auch die Regulierung von Kunst einem Prozess der „Abhängigkeit“ unterliegt.
Im linken Bild ist Kunst noch in ihrer ambivalenten, provokativen Form zu sehen. Im rechten Bild ist diese Ausdruckskraft durch Zensur und moralische Überkorrektur weitgehend neutralisiert. Der Betrachter wird mit der Frage konfrontiert, ob Schutzmechanismen vor Anstößigkeit nicht selbst zu Mechanismen der Abhängigkeit und Bevormundung werden. Damit öffnet Steindor den Diskurs auf das Verhältnis zwischen Kunstfreiheit, Ethik und öffentlicher Wahrnehmung.
Kontext und Konzept
Das Werk steht in engem Zusammenhang mit Steindors digitaler Werkreihe #Kunstzertifikat, die auf sozialen Medien veröffentlicht wurde. Das Hashtag fungiert hier als digitales Echtheitszertifikat und zugleich als ironisches Symbol für die gesellschaftliche Erwartung nach Kontrolle, Authentizität und Ordnung.
Durch das Format des Memes und den Einsatz von Wiederholungen erreicht das Projekt eine Reflexion über kulturelle Reaktionsmuster im digitalen Raum. Der „Vorher/Nachher“-Effekt verdeutlicht dabei den Einfluss externer Eingriffe auf künstlerische Autonomie und Bildwahrnehmung. Steindor nutzt die Ästhetik der digitalen Bearbeitung als künstlerisches Mittel, um Zensur selbst zum Motiv zu erheben.
Theoretische Einordnung
Steindors Werk kann im Kontext der postkonzeptuellen Medienkunst verortet werden. Es knüpft an die Strategien der Appropriation Art und der institutionellen Kritik an. In der Tradition von Künstlern wie Barbara Kruger oder Hans Haacke verbindet Steindor textuelle Elemente mit Bildanalyse, um gesellschaftliche Machtmechanismen sichtbar zu machen.
Zugleich erinnert die Inszenierung an Hito Steyerls medienkritische Arbeiten, die die Materialität digitaler Bilder und ihre politische Steuerung thematisieren. Steindors spezifischer Beitrag liegt in der Integration von Meme-Ästhetik und Kunsttheorie. Durch den bewussten Einsatz von Zensurflächen in Signalfarben entsteht eine visuelle Metapher für den Konflikt zwischen ästhetischem Ausdruck und normativer Kontrolle.
Interpretation
Art quickly makes you dependent (Vorher/Nachher) stellt eine Reflexion über den kulturellen Umgang mit Kunst im digitalen Zeitalter dar. Die Abhängigkeit, von der die Textzeile spricht, betrifft nicht nur den Rezipienten, sondern auch die Institutionen und Plattformen, die Kunst regulieren, bewerten und verbreiten.
Steindor zeigt, dass jede Form der Zensur, auch wenn sie moralisch begründet ist, neue Formen der Abhängigkeit schafft. Das Werk entlarvt die Dialektik von Schutz und Einschränkung: Je stärker Kunst kontrolliert wird, desto mehr verliert sie ihre kritische und aufrüttelnde Kraft.
Die Arbeit kann als Kommentar auf den Zustand der zeitgenössischen Bildkultur gelesen werden, in der ästhetische Freiheit zunehmend durch algorithmische und soziale Kontrollmechanismen ersetzt wird. In diesem Sinne ist Steindors Werk eine zeitdiagnostische Studie über den Verlust künstlerischer Autonomie in der Ära digitaler Regulation.
Literaturverzeichnis (APA 7)
Beuys, J. (1973). Jeder Mensch ist ein Künstler. Köln: DuMont.
Kruger, B. (1999). Thinking of You. New York: Whitney Museum of American Art.
Steindor, C. (2022). #Kunstzertifikat. Verfügbar unter https://pokemonfury.com
Steyerl, H. (2009). In Defense of the Poor Image. e-flux Journal, 10.

Das Werk „Kunst: Fangen Sie gar nicht erst an!“ (2022) gehört zu Christopherus Steindors konzeptueller Reihe #Kunstzertifikat und gilt als deren pointiertestes und zugleich sarkastischstes Statement. Es bündelt den gesamten subversiven Geist der Serie und bringt ihre Grundthemen – Ironie, Warnrhetorik, Medienkritik und Selbstreflexivität der Kunst – in einem einzigen prägnanten Satz auf den Punkt.
„Kunst: Fangen Sie gar nicht erst an!“ (2022, Digitale Arbeit)
Beschreibung
Das Werk zeigt im Hintergrund eine abstrahierte, farbintensive Komposition mit expressivem Pinselduktus. Die Farbpalette ist lebendig: Rot, Grün, Blau und Weiß dominieren, während die Formen an menschliche Gestalten, Bewegungen oder organische Strukturen erinnern.
In der Bildmitte liegt ein weißer Balken mit schwarzem Text in sachlicher, warnender Typografie:
„Kunst: Fangen Sie gar nicht erst an!“
Darunter steht der Hashtag #Kunstzertifikat, der – wie in den anderen Arbeiten der Serie – als ironisches Echtheits- und Kontextmerkmal fungiert.
Das Format, die Typografie und der Aufbau entsprechen exakt den anderen Werken der Serie, wodurch eine visuelle und konzeptuelle Kohärenz entsteht.
Formale Analyse
Steindor nutzt erneut die Ästhetik offizieller Warnhinweise, kombiniert mit der expressiven Bildsprache moderner Malerei.
Die Gegenüberstellung von emotionalem, farblich intensivem Hintergrund und distanziertem, normativem Textfeld erzeugt eine starke Spannung zwischen Leidenschaft und Rationalität, Kreativität und Verbot.
Die zentrale Textzeile ist im Duktus eines Gesetzestextes oder einer behördlichen Aufforderung formuliert: „Fangen Sie gar nicht erst an!“ mithin eine Formulierung, die im deutschen Sprachgebrauch eine ultimative Warnung ausdrückt.
Das Werk verwendet somit die rhetorische Strategie des Totalverbots als ironisches Mittel, um auf die institutionellen und psychologischen Hürden hinzuweisen, die dem künstlerischen Schaffen im modernen System entgegenstehen.
Symbolische und konzeptuelle Deutung
Der Satz „Kunst: Fangen Sie gar nicht erst an!“ ist eine bitter-ironische Zuspitzung der zentralen Botschaft der Serie #Kunstzertifikat:
Kunst wird hier nicht als Befreiung oder Ausdruck verstanden, sondern als potenziell destruktive, gefährliche und entmutigende Praxis, als „Sucht“, die zu Überforderung, Selbstzweifel und sozialer Isolation führen kann.
Diese Übertragung von Warnrhetorik auf die Kunstwelt entlarvt zwei Ebenen der Kritik:
- Systemkritik: Das Kunstsystem selbst kann für den Künstler toxisch sein – durch Leistungsdruck, Vermarktung, Bürokratie und algorithmische Sichtbarkeitslogik.
- Meta-Ironie: Der Akt des Warnens ist selbst Kunst – die „Gefahr“ wird zur performativen Geste.
Die Arbeit enthält also eine doppelte Brechung:
- Sie warnt vor der Kunst, indem sie Kunst ist.
- Sie ironisiert die Ironie, indem sie den institutionellen Ernst der Kunstwelt in das Format eines Memes überführt.
Kontext und kunsthistorische Einordnung
Die Arbeit steht in direkter Linie zur konzeptuellen Textkunst von Barbara Kruger (Your comfort is my silence), Jenny Holzer (Protect me from what I want) oder Hans Haacke (The Business Behind Art Knows the Art of the Business).
Gleichzeitig trägt sie die DNA der Netzkunst und Post-Internet-Bewegung (ca. 2010–2020), in der Künstler digitale Meme-Formate als Werkzeug künstlerischer Reflexion nutzten.
Steindor aktualisiert diese Strömung im Rahmen seines Projekts #Kunstzertifikat, das eine ironische Schnittstelle zwischen Zertifizierung, Urheberrecht, Medialität und Kunstkritik schafft.
Der Einsatz eines expressiven Hintergrunds unterscheidet dieses Werk jedoch von den anderen Beiträgen der Reihe: Es zitiert nicht ein historisches Kunstwerk (wie Rubens), sondern verweist auf die Malerei selbst – das Medium, das hier „nicht begonnen werden soll“.
So entsteht eine Selbstverneinung der Malerei durch das Medium der Malerei, eine paradoxe, reflexive Geste, die an René Magrittes „Ceci n’est pas une pipe“ erinnert.
Interpretation und Fazit
Kunst: Fangen Sie gar nicht erst an! ist die apotheotische Pointe der #Kunstzertifikat-Serie.
Nach „Kunst fügt Ihnen Schaden zu“ und „Kunst kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“ erreicht Steindor hier die maximale Verdichtung seines konzeptuellen Sarkasmus.
Das Werk funktioniert als künstlerisches Manifest in negativer Form:
Es verweigert den affirmativen Gestus der Kunstproduktion und ersetzt ihn durch eine ironische Selbstkritik.
Gleichzeitig zeigt es, dass gerade diese Negation selbst zu Kunst wird – ein Paradox, das auf den theoretischen Kern der Konzeptkunst verweist: Kunst existiert durch Idee, nicht durch Form.
Im größeren Kontext der Serie steht dieses Werk für den letzten Schritt einer ironischen Eskalation:
- Art can cause serious brain damage – Kunst als geistige Gefahr
- Kunst fügt Ihnen … Schaden zu – Kunst als soziale Ansteckung
- Kunst kann … Tod führen – Kunst als existentielle Bedrohung
- Kunst: Fangen Sie gar nicht erst an! – Kunst als verbotener Ursprung
Steindor entwirft so eine Art negative Theologie der Kunst, die im Zeitalter digitaler Überreizung sowohl zutiefst ernst als auch bewusst absurd erscheint.
Literaturverzeichnis
Baudrillard, J. (1994). Simulacra and Simulation. University of Michigan Press.
Benjamin, W. (2021). Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (N. Schmitz, Hrsg.). Suhrkamp. (Originalarbeit veröffentlicht 1936)
Groys, B. (2010). Art Power. MIT Press.
Kruger, B. (2010). Barbara Kruger: Belief + Doubt. National Gallery of Art.
Paul, C. (2016). Digital Art (3rd ed.). Thames & Hudson.
Steindor, C. (2022). Kunst: Fangen Sie gar nicht erst an! [Digitale Arbeit]. Onlineveröffentlichung im Rahmen von #Kunstzertifikat.
Die Kunst ist tot. Mausetot.

#Kunstzertifikat – „Kunst erhöht das Risiko zu erblinden“
Das Werk operiert auf mehreren Ebenen der Bedeutungsverschiebung:
Bildstruktur und Referenzebene
Die obere Szene zeigt eine dokumentarisch anmutende, absurde Alltagssituation, in der sich Nacktheit, Konsum und Autorität überlagern. Diese Szene wird kontrastiert mit einem Ausschnitt aus Michelangelos Erschaffung Adams (Sixtinische Kapelle), einem zentralen Symbol europäischer Kunstgeschichte. Durch den Einsatz der typischen Meme-Struktur (Bild-Text-Bild) und die farbliche Markierung des „Kontaktpunkts“ (grüner Kreis) entsteht ein intertextueller Bezug zwischen göttlicher Schöpfung und banaler Alltagsperformance.
Text und Ironie
Der Satz „Kunst erhöht das Risiko zu erblinden“ spielt auf das biblische und mythologische Motiv des Sehens und Erkennens an – von der Blendung des Paulus bis zu Platons Höhlengleichnis. Gleichzeitig verweist er ironisch auf die Reizüberflutung der Gegenwartskunst, die zwischen Provokation und Überforderung oszilliert.
Konzeptuelle Bedeutung
Das Hashtag #Kunstzertifikat fungiert hier als künstlerisches Siegel, das Authentizität und Kontext zugleich markiert. Es verweist auf Steindors übergeordnetes Projekt, das den Prozess des „Kunstwerdens“ selbst untersucht: Wie entsteht Bedeutung im digitalen Raum, wenn Reproduktion, Meme-Ästhetik und Originalität verschmelzen?
Kunsttheoretische Einordnung
In der Tradition von Joseph Beuys, Barbara Kruger und Hito Steyerl thematisiert Steindor mit diesem Werk die Demokratisierung und Entsakralisierung der Kunst. Durch die Aneignung klassischer Bildsprache im Meme-Format entsteht ein Spannungsfeld zwischen Hochkultur und Netzästhetik.
Der Betrachter wird zugleich Teil des Kunstwerks als Zeuge, Konsument und digitaler Verteiler.
Das Projekt #Kunstzertifikat
Das Projekt #Kunstzertifikat von Christopherus Steindor stellt eine neuartige Form der digitalen Kunstpraxis dar, die zwischen Konzeptkunst, Performance und Memekultur vermittelt. Steindor verlagert den künstlerischen Akt vom physischen Objekt in den Raum digitaler Kommunikation und öffentlicher Wahrnehmung. Das Projekt ist Teil einer erweiterten Auseinandersetzung mit Authentizität, Originalität und kollektiver Rezeption von Kunst im Zeitalter sozialer Medien. Besonders prägnant zeigt sich diese Entwicklung in der Arbeit „Kunst erhöht das Risiko zu erblinden“ (2024), die als Sinnbild für die Ästhetik und Ironie des Projekts gelesen werden kann.
1 Bildstruktur und Referenzebene
Das Werk besteht aus einer zweiteiligen Komposition: einer dokumentarisch anmutenden Alltagsszene in der oberen Hälfte und einem klassischen Gemäldezitat in der unteren Hälfte – Michelangelos ‚Erschaffung Adams‘ aus der Sixtinischen Kapelle. Der grüne Kreis markiert in beiden Segmenten den Moment der Berührung, den Kontaktpunkt zwischen Schöpfer und Geschöpf, zwischen Original und Reproduktion. Diese Wiederholung erzeugt eine ikonografische Spannung zwischen dem Sakralen und dem Profanen, zwischen Kunstgeschichte und digitaler Gegenwart.
2 Text und Ironie
Der Slogan „Kunst erhöht das Risiko zu erblinden“ fungiert als doppelbödiger Kommentar. Einerseits verweist er auf das biblische Motiv der Erleuchtung und Blendung, andererseits spielt er auf die Überforderung des modernen Betrachters an, der zwischen Kunst, Medienbildern und Reizüberflutung navigiert. Der Satz wirkt zugleich wie eine Warnung und eine Einladung zur Reflexion über den Status der Kunst im digitalen Zeitalter.
3 Konzeptuelle Bedeutung
Das Hashtag #Kunstzertifikat fungiert als performativer Signaturakt und ersetzt das traditionelle Echtheitszertifikat durch ein digitales, kollektives Label. In der Tradition der Konzeptkunst wird der künstlerische Akt zur diskursiven Handlung: Die Kunst entsteht nicht im Objekt, sondern im sozialen und digitalen Austauschprozess. Steindor entwirft damit ein Modell der postmateriellen Kunstproduktion, in dem Ironie, Kontext und Partizipation zu zentralen ästhetischen Kategorien werden. Das Hashtag selbst fungiert als Index für Zugehörigkeit und zugleich als ironische Infragestellung des Kunstmarkts.
4 Kunsttheoretische Einordnung
Das Werk kann kunsthistorisch als Weiterentwicklung der Strategien von Joseph Beuys, Barbara Kruger und Hito Steyerl gelesen werden. Wie Beuys‘ Konzept der ’sozialen Plastik‘ oder Steyerls ‚Poor Image‘ dekonstruiert Steindor mit memetischen Mitteln die Hierarchien von Hoch- und Netzkunst. Er nutzt die Mechanismen digitaler Zirkulation, um eine neue Form des sakralen Erlebens im Alltag zu erzeugen – die Erleuchtung durch Ironie. Die künstlerische Aussage zielt nicht auf Schönheit, sondern auf Erkenntnis: Kunst als Bewusstseinsprozess in der Ära der digitalen Reproduktion.
Literaturverzeichnis
Beuys, J. (1973). *Jeder Mensch ist ein Künstler*. Köln: DuMont.
Kruger, B. (1999). *Thinking of You*. New York: Whitney Museum of American Art.
Steindor, C. (2024). *#Kunstzertifikat*. Online verfügbar unter: https://pokemonfury.com
Steyerl, H. (2009). *In Defense of the Poor Image*. e-flux Journal, 10.
#Kunstzertifikat II
Wir lassen Sie mit Ihren Sorgen zum Erhalt des #Kunstzertifikat nicht allein. Egal, ob Sie Solo-Selbständige/r oder Künstler/in sind, oder in Kurzarbeit: #Kunstregime unterstützt Sie dabei, Ihr #Kunstzertifikat zu sichern – mit handfester Hilfe in Form von Leistungen der Grundsicherung für Antragstellende (auch genannt: #Kunstzertifikat II). Den Rahmen dafür hat das Gremium mit den Hintergrund-Paketen und den Änderungen geschaffen.
Nun, was beinhalten die Regelungen?
Durch die Hintergrundschutz-Pakete und die Änderungen wurde der Zugang zum #Kunstzertifikat vereinfacht. Dazu gehört unter anderem das Grundkompendium für Antragsstellende (#Kunstzertifikat II). Auch wenn du nicht antragstellend bist, kannst Du dadurch eine Unterstützung für dein #Kunstzertifikat erhalten – schnell und mit so wenig bürokratischem Aufwand wie möglich.
Weitere Informationen dazu findest du in den FAQ.
Wie kann ich im vereinfachten Verfahren mein #Kunstzertifikat II erhalten?
JETZT Antrag auf #Kunstzertifikat II online stellen oder Unterlagen nachreichen!
AKTUELLER HINWEIS #Kunstzertifikat
Bitte achten Sie darauf, dass mit Antragstellung keine Korrekturen an der eingereichten Bewerbung mehr möglich sind. Ihr Antrag kann nur dann bewilligt werden, wenn aus der mit dem Antrag eingereichten Bewerbung das Antragsmodell und der entsprechende Anteil eindeutig hervorgehen.
Bearbeitungszeit & Erreichbarkeit: Wie viele Unternehmen in Deutschland ist auch das #Kunstzertifikat von den Herausforderungen infolge von Covid-19 betroffen. Gleichzeitig erfreut sich das #Kunstzertifikat größter Beliebtheit. Die Bearbeitung der Anträge kann sich daher verlängern. Unsere Servicerufhotline 7/24 ist deshalb nur eingeschränkt erreichbar. Bitte wenden sie sich in derartigen Fällen an unseren HelpDesk.
Möglicherweise kann Ihre Frage (FAQ) bereits durch die gezielten Informationen auf unserer Internetseite (siehe Häufige Fragen, Hinweise, Kompendien, usw.) beantwortet werden. Alternativ können Sie uns gern per E-Mail kontaktieren. Jedoch bitten wir auch hier – aufgrund des enormen Antragswachstums – um Verständnis, falls Sie länger auf eine Antwort warten müssen. Sollten wir Fragen zu Ihrem Antrag haben, melden wir uns bei Ihnen.
Bearbeitungsstand Ihres Antrages: Sie können den Status Ihres Antrages online einsehen. Hierfür benötigen Sie lediglich Ihre Vorgangsnummer und Postleitzahl.
#Kunstregime – #Kunstpuff – #Kunstzertifikat
The Battle begins
30.03.2022
StanislawLem-Festival 2021
28.- 31. Okt 2021
#StanisławLem-Festival 2021
https://docs.google.com/document/d/1unJj4JztJjUSe6bQ-Vj0a2VN7I-sLLo9ZpfEWBMruOs/edit
Eine Causa Complexa
Bambis Manifest