Sprechen wir über KI

Bevor du in eine Falle tapst, lass mich dir sagen, dass es hier nicht um künstliche Intelligenz geht, dazu kommen wir später, sondern um Konforme Identität. Und was hat das mit dem #Kunstzertifikat zu tun? Dazu müssen wir uns zuerst einmal ansehen, wie Zertifizierung funktioniert. Du weißt schon wie das geht? Prima, dann trage ich ja Eulen nach Athen. Du möchtest trotzdem wissen, was das soll?

Dann bist du hier richtig.

Wir müssen uns ja auch die Frage nach Förderung und Sanktionen stellen.

Wann kann wer gefördert werden? Gegen welche Grundsätze verstößt Förderung? Wann widerspricht Kunst der Freiheit? Wo gibt es Synergie und wo Kollision?

Bist du konform? Nonkonform? Hast du eine Identität?

Sprechen wir über Konformität. Da geht es ja um Normierung. Um Normen. Der Normkonforme Künstler. Erfüllung finden in Konformität. Dazu gehören. „Ich bin konform, ich gehöre dazu!“ Dabei sein, ein großartiges Auswahlverfahren durchlaufen und erfolgreich absolvieren.

Kann die Ausnahme die Regel sein?


#Kunstregime Kann die Farbe darüber entscheiden, ob es Kunst ist oder etwas anderes? Die Farbe weiß nicht, dass sie eine Farbe ist, ist sich ihrer Konsistenz nicht bewusst. Wie also kann sie heiligen, was sie weder erfahren, noch beobachtet hat? Sie ist unschuldig oder schuldbehaftet, wie man es auch sehen mag. Wenn wir beobachten, schaffen wir dann Kunst? Eine Beobachtung ist eine Beobachtung.

NL Wenn wir die Kunst als Beobachterin zweiter Ordnung begreifen und ihre Analyse als Beobachterin 3. Ordnung begreifen und so weiter und so weiter, vertiefen wir unser Wissen um weitere Dimensionen.

#Kunstregime Die Kunst als Homöopathie? Verteilt sie Globuli und Heilswässerchen?

NL Da es nicht Aufgabe ist zu Schaffen, sondern zu beobachten, Kann ich nur aus der Unbefangenheit heraus beobachten. Zusammenbringen was zusammen gehört. Der Kröte den Teich erklären.

#Kunstregime Das Ringen um die Perspektive ist wie Loslassen, von etwas, was man nicht besitzt, was man nicht in Händen hält.

NL Der Beobachter, der sich seiner Beobachtung nicht bewusst ist, negiert – nolens volens – seine Fähigkeit nicht nicht zu beobachten, was letztlich unmöglich ist. Die Kröte beobachtet die Fliege.

#Kunstregime Die fette Fliege wird vermarktet, katalogisiert und archiviert. So sie nicht geschluckt wird.

NL Die Ausnahme bestätigt die Regel.

#Kunstregime Der Fliege Werk ist so ihr eigener Untergang.

#Kunstzertifikat Jetzt!

Das #Kunstzertifikat für März 2022 geht an Luz.

„Ich arbeite Modell-gestützt. Modelle haben die Aufgabe die Realität vereinfacht darzustellen. Die wesentlichen Soll-Werte meiner Arbeiten sind durch mein Bestreben nach Ausdruck und Konstruktion geprägt. Dabei stehen erlebbar machen und nachempfinden im Vordergrund. Das formale Ergebnis ist das Werk. Das Modell ist das Medium.“

Das Gremium #Kunstzertifikat Jetzt! lobt die konsequente Ausrichtung der jungen Frau an objektiv nachvollziehbaren Kriterien. Luz leistet einen wichtigen Beitrag mit ihrem Schaffen. Mit ihren „verborgenen Bildnissen“, Übermalungen und Verklebungen öffnet sie dem Betrachter neue Erlebniswelten.

Wir freuen uns das erste #Kunstzertifikat an eine Frau verleihen zu dürfen. Luz lebt und schafft im Ruhrgebiet

#Kunstzertifikat

Der gelbe Pfad

Man kann natürlich geradeaus eine Frage stellen, wie komme ich dahin? Wo sind meine Sherpas? Man kann Strategien entwickeln, entlang einer Mission. Kennst du deine Mission? Du, der Schamane? Welche Vision hast du?

Man könnte eine neue Kompilation zusammen stellen. Eine Playlist. Ziele und Kriterien bewerten, Wahrscheinlichkeiten berechnen. Und dann?

Wo ist dein Basislager, dein Sauerstoff?

Du musst Fragen stellen, ein Leben lang, wenn du damit aufhörst, bist du dann satt?

Formulare und Downloads

In der Reihe der #Kunstzertifikat-Materialien werden die #Kunstzertifikat-Bewertungsgrundlagen veröffentlicht

Antrag zur Förderung

#Kunstzertifikat – Materialien

Fragebogen A – #Kunstzertifikat

Fragebogen B – #Kunstzertifikat

Fragebogen c – #Kunstzertifikat

Vereinfachte Antragsstellung

Vereinfachte Antragsstellung (Erläuterungen)

Vereinfachte Antragsstellung (Ergänzung)

Hintergrundpapier zur vereinfachten Antragsstellung

Voraussetzungen zur Erlangung der Zertifizierungsreife

10-Punkte-Regel für Antragssteller

Qualifizierung (Leitfaden)

Qualifizierung (Kompendium)

Ausfüllhinweise für Fragebogen A

Policy Brief #Kunstzertifikat

Diese Liste wird ständig entsprechend den Anforderungen überprüft und ergänzt. Alle Materialien unterliegen der Aufsicht des Gremiums. Freigaben erfolgen nach Rücksprache.

#Kunstphönix und #Kunstzertifikat

Wenn alles Kunst ist, ist nichts Kunst. Wenn jeder Kunst macht, macht keiner Kunst. Wenn machen Kunst ist, stellt sich die Frage, was nicht gemacht ist? Wenn also Kunst gemacht ist, ist sie dann nicht Abbildung, Täuschung, Fake? Ist sie nicht Abbildung einer Erwartungshaltung? Ist sie nicht Produkt am Ende eines Prozesses, am Ende eines Regelkreises?

Kunst als Teil der Gesellschaft ist absurd

Wenn Kunst einen Prozess beschreibt, mit Aufgabengrößen und Stellgliedern, unterwirft sie sich den Normen, ist Teil der Gesellschaft. Sie erhält eine definierte Funktion, die ihr zugewiesen wird.

Wenn alles Kunst ist, ist Kunst eine Ware, ein Produkt, wie jedes Ergebnis menschlichen Schaffens. Dann aber ist sie nicht frei. Ist der Künstler nicht frei in seinem Werk. Dann kann es keine Kunst geben, in der Gesellschaft.

Banause und Idiot als Freiheitskämpfer für die Kunst

Jedwede Gesellschaft schließt die Freiheit aus. Die Freiheit der Andersartigkeit. Löst Gesellschaft aber Andersartigkeit auf, löst sie auch die Freiheit anders sein zu können auf. Sie duldet, erduldet. Sie erzeugt den Banausen. Gleichzeitig erzeugt sie den Idioten, der sich erhebt und nichts braucht, als Überheblichkeit.

Solange diejenigen über Kunst und das Gelingen von Kunst reden und urteilen, die nur Zustände ansatzweise zu beschreiben im Stande sind und nichts schaffen, außer Entmutigung und Abschreckung, kann nichts entstehen, wird jedem Ansatz zu schaffen, die Daseinsberechtigung entzogen.

Wo aber die Einsicht fehlt, wo Selbstverblendung herrscht, kann auch nichts daneben sein.

Setzt Schaffen schöpferische Kraft voraus, so braucht es auch Befähigung und Berechtigung. Die Berechtigung erlangt jedoch nur der freie Geist, der freie Schöpfer.

Wer aber schöpft frei? Doch nur der, der für sich allein sein Universum zu schaffen in der Lage ist. Ist Kunst das, was nicht Natur ist? Wie unterscheiden wir Kunst und Natur?

Fake und Imitat

Wenn wir Kunst als Event präsentieren, steht nicht dann die Inszenierung im Mittelpunkt? Soll Kunst sich selbst feiern? Oder soll Aufmerksamkeit geweckt werden? Braucht es vielleicht Eventmanagement? Wozu dann noch das Werk?

Kunst als unsterblicher Phönix

Wahre Kunst kann nur durch Selbstreinigung erstehen. Wenn die alte Kunst zu Asche zerfallen ist, wird sie als Phönix aus der Asche steigen.

Jede Kunst ist Raubkunst. Für kleines Geld ihren Schöpfern entrissen.

Gebt die Werke ihren Schöpfern zurück!

Das Zertifikat als höchster Ausdruck freier Kunst

Trollerei und Alleinvertretungsanspruch

Fortsetzung folgt…

#Kunstpuff – #Kunstlude

Nachdem sich die Kunst in Wohlgefallen aufgelöst hatte, suchte sie nach Orten, ein Nischendasein zu fristen. Ein Ort jenseits und mitten in der Gesellschaft, wo jeder bekommt, was er in der Gesellschaft unterdrückt, wo es gegen Geld Leistung gibt. Mal besser mal schlechter im Bewusstsein jenseits der Norm, genormt zu handeln. In wohl regulierter Freiheit und Freizügigkeit, sich hinzugeben, sich unterordnend, kaninchengleich hoppelnd, mümmelnd und quietschend, auf Anweisung wartend, zugleich Janusköpfig verspielt oder ernsthaft bei der Sache, Qualitätsarbeit abliefernd.

So eintritt Sie, der Kunstlude, Mittlerin des Objektes jetzt jedoch Subjekt. Braucht es zudem Willigkeit und Potenz, sowohl als auch.

#Kunstregime

Prolog

Man muss anfangen, bevor es dich anfängt. Du musst anfangen, in Frage stellen, Fragen fragen. Denken finden, denken erfinden. Wenn der Tag kommt.

Wir gründen uns jetzt. Jetzt und hier. Nicht einzeln, sondern gemeinsam. #Kunstregime. Jetzt.

Wir werden hier unser Manifest verkünden. Vom Regime der Kunst.

1. Akt – Definition und Sinnfang

Es ist vom Werden am Anfang nur Leere und knurrender Magen. Also beschloss ich meiner Werdung. Der Selbstwerdung aus Nichts. Hatte ein wenig Sand zwischen den Zehen – tut aber nichts zur Sache, weil ohne Bedeutung. Ich meiner nicht allein, weil wollte viel auf einmal. Best sofort hier und jetzt. Also multiplex Zack Zack. Meinet viele, meinet sehr viele, meinet wir.

2. Akt – Wir und Ich

Wir Werdung ist kein Konjunktiv. Entstanden aus ich + viele + vielleicht. Vielleicht ist ein Dreck. Vielleicht ist unzuverlässig. Also ist Ich immer Wir. Immer klar. Immer eindeutig. Ewig vergänglich. Ohne Vielleicht. Weil wir gewordene Werdung. Von Ichung zu Wirung. Klar und sauber.

3. Akt – Die Kunst hat ausgedient

Wenn alles Realität oder Dekor. Was soll dann noch Kunst? Fragen stellen? Provokation? Schlafwandler wecken oder einhüllen? Längst hat sich alle Kunst überlebt. Eingemottet in Kellern, bewacht in Hochsicherheitstrakten. Stets sich unterordnend in höchsten Tönen singenden Kastraten, selbst unfähig zu schaffen, sich erhebend zu Hohepriestern, Päpsten und Mäzenen. Da bieten sie Ware feil, wie es die Mode verlangt. Fordernd „schafft Neues“. Auf der Suche nach Namen, nach Märkten. Die Ware Kunst ist austauschbar. Folgt den Anforderungen der Zeit im Ist. Sie taugt nicht mehr, die Kunst. Hat ausgedient, hat sich verkrochen, hinter Reproduktion und Massentauglichkeit. Hat sich verloren.

4. Akt – Das Neue fällt in das Nichts

Was soll da sein, was nicht schon längst war? Wohin mit Aufbruch in neue Zeitalter? Was geschah mit dem neuen Menschen, hat er sich verloren, abgeschliffen, die Nase bereits blutig geschlagen oder hat man sich einfach nur schlafen gelegt, säugend an der Mutter Brust Kunst? Hat es sich an einen Abgrund begeben, überlegend den letzten entscheidenden Schritt zu tun, der Wahrheit bringen soll? Nichts dergleichen. Sind doch nur lieb gewonnene Gewohnheiten, Einzigartigkeiten, die Sehgewohnheiten reizend, die Erfahrungen reizend, das Beliebige aufreizend, die freie Gesellschaft in ihren Ketten entbößend. So wird neu, was verborgen, so wird verborgen, verdeckt, was anschließend als neu feil geboten zur Ware. Es ist dies das Wesen der Kunst, am eigenen Reiz zu ersticken und zu fallen.

5. Akt – Foundation of artism

We should fight any art. No art no war. Stop art now. Artism now. Die Kunst hat abgedankt. Niemand weint ihr eine Träne nach.

ARTISM NOW! #Kunstregime