Prolog
Man muss anfangen, bevor es dich anfängt. Du musst anfangen, in Frage stellen, Fragen fragen. Denken finden, denken erfinden. Wenn der Tag kommt.
Wir gründen uns jetzt. Jetzt und hier. Nicht einzeln, sondern gemeinsam. #Kunstregime. Jetzt.
Wir werden hier unser Manifest verkünden. Vom Regime der Kunst.
1. Akt – Definition und Sinnfang
Es ist vom Werden am Anfang nur Leere und knurrender Magen. Also beschloss ich meiner Werdung. Der Selbstwerdung aus Nichts. Hatte ein wenig Sand zwischen den Zehen – tut aber nichts zur Sache, weil ohne Bedeutung. Ich meiner nicht allein, weil wollte viel auf einmal. Best sofort hier und jetzt. Also multiplex Zack Zack. Meinet viele, meinet sehr viele, meinet wir.
2. Akt – Wir und Ich
Wir Werdung ist kein Konjunktiv. Entstanden aus ich + viele + vielleicht. Vielleicht ist ein Dreck. Vielleicht ist unzuverlässig. Also ist Ich immer Wir. Immer klar. Immer eindeutig. Ewig vergänglich. Ohne Vielleicht. Weil wir gewordene Werdung. Von Ichung zu Wirung. Klar und sauber.
3. Akt – Die Kunst hat ausgedient
Wenn alles Realität oder Dekor. Was soll dann noch Kunst? Fragen stellen? Provokation? Schlafwandler wecken oder einhüllen? Längst hat sich alle Kunst überlebt. Eingemottet in Kellern, bewacht in Hochsicherheitstrakten. Stets sich unterordnend in höchsten Tönen singenden Kastraten, selbst unfähig zu schaffen, sich erhebend zu Hohepriestern, Päpsten und Mäzenen. Da bieten sie Ware feil, wie es die Mode verlangt. Fordernd „schafft Neues“. Auf der Suche nach Namen, nach Märkten. Die Ware Kunst ist austauschbar. Folgt den Anforderungen der Zeit im Ist. Sie taugt nicht mehr, die Kunst. Hat ausgedient, hat sich verkrochen, hinter Reproduktion und Massentauglichkeit. Hat sich verloren.
4. Akt – Das Neue fällt in das Nichts
Was soll da sein, was nicht schon längst war? Wohin mit Aufbruch in neue Zeitalter? Was geschah mit dem neuen Menschen, hat er sich verloren, abgeschliffen, die Nase bereits blutig geschlagen oder hat man sich einfach nur schlafen gelegt, säugend an der Mutter Brust Kunst? Hat es sich an einen Abgrund begeben, überlegend den letzten entscheidenden Schritt zu tun, der Wahrheit bringen soll? Nichts dergleichen. Sind doch nur lieb gewonnene Gewohnheiten, Einzigartigkeiten, die Sehgewohnheiten reizend, die Erfahrungen reizend, das Beliebige aufreizend, die freie Gesellschaft in ihren Ketten entbößend. So wird neu, was verborgen, so wird verborgen, verdeckt, was anschließend als neu feil geboten zur Ware. Es ist dies das Wesen der Kunst, am eigenen Reiz zu ersticken und zu fallen.
5. Akt – Foundation of artism
We should fight any art. No art no war. Stop art now. Artism now. Die Kunst hat abgedankt. Niemand weint ihr eine Träne nach.

freilager, nicht vergessen
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Logistikkonzepte. Verpackt und konfektioniert. Die öffentliche Präsentation, etwa von Monumenten als Freilager. Änderung der (Nicht-) Funktion im Verteidigungsfall.
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konzeptualisieren von mir immer schon akausal dem Konzeptionalisieren vorgezogen sowie der puren Logistik zur Verpackung und Versendung; egal, in welcher Konfektionsgrösse. Die öffentliche Präsentation von Monumenten aus Freilagern ist vollkommener Quatsch und Unsinn sowie macht überhaupt keinen Sinn. Änderung der Funktion:en in System:en zur Verteidigung klingt und tönt nach KRIEG
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